TSV 1860 München plant Umbruch für den Aufstieg aus der 3. Liga
TSV 1860 München bereitet sich auf Veränderungen vor, während die Saison ihrem Ende entgegengeht. Der Verein belegt derzeit den achten Platz in der 3. Liga, doch der Blick richtet sich bereits auf die kommende Spielzeit. Während einige Spieler vor ungewissen Zeiten stehen, haben andere ihre Zukunft mit neuen Verträgen gesichert.
Sechs erfahrene Profis werden den Klub nach Ablauf ihrer Verträge verlassen. Darunter ist auch Clemens Lippmann, der voraussichtlich ablösefrei zu SC Paderborn wechseln wird. Die Abgänge stehen im Zusammenhang mit den Bestrebungen des Teams, den Kader für einen erneuten Aufstiegskampf zu verstärken.
Auch bei Spielern mit auslaufenden Verträgen herrscht Unsicherheit, darunter Verteidiger Tim Danhof, dessen Zukunft noch offen ist – eine offizielle Entscheidung steht jedoch noch aus. Torhüter Thomas Dähne und Mittelfeldspieler Tunay Deniz haben hingegen bereits neue Verträge unterzeichnet und bleiben damit auch in der nächsten Saison Teil des Kaders.
Stürmer Sigurd Haugen, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, hat das Interesse von Dynamo Dresden und Holstein Kiel geweckt. Geschäftsführer Manfred Paula räumte ein, dass der Verein vor schwierigen Entscheidungen stehen könnte, sollten lukrative Angebote eingehen – auch wenn er den Spieler gerne halten würde. Ein weiterer Leistungsträger, Sean Dulic, ist zwar noch bis 2028 vertraglich gebunden, hat aber ebenfalls das Interesse höherklassiger Vereine auf sich gezogen.
Paula betonte, dass harte Entscheidungen nötig seien, um die Erfolgsaussichten des Teams in der nächsten Saison zu verbessern. Priorität habe nun der Aufbau einer schlagkräftigeren Mannschaft, die den Aufstieg aus der 3. Liga schaffen kann.
Mit sechs Abgängen und laufenden Vertragsverhandlungen steht TSV 1860 München vor einer Übergangsphase. Der Fokus liegt klar auf der neuen Spielzeit, wobei es gilt, Kontinuität im Kader mit der Notwendigkeit von Verbesserungen in Einklang zu bringen. Zwar wird der Verein die Saison voraussichtlich auf Platz acht beenden, doch die Weichen für die Zukunft werden jetzt abseits des Platzes gestellt.






