28 June 2026, 06:23

TV-Quoten der Woche: Krimis triumphieren, Unterhaltungsshows kämpfen um Zuschauer

"Germany's next Topmodel" besiegt zweites "ESC"-Halbfinale, ZDF punktet mit "Olivia"

TV-Quoten der Woche: Krimis triumphieren, Unterhaltungsshows kämpfen um Zuschauer

Die deutschen TV-Quoten der vergangenen Woche zeigten deutliche Unterschiede bei den Zuschauerzahlen der verschiedenen Programme. Einige Sendungen lockten Millionen vor die Bildschirme, während andere Mühe hatten, in den entscheidenden Zielgruppen ein Publikum zu erreichen.

Am Donnerstagabend dominierte der Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug mit 5,01 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 22,7 Prozent. Damit lag er deutlich vor Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft, das auf 3,11 Millionen Zuschauer (14,1 Prozent) kam. Bereits am Vortag, dem Christi-Himmelfahrtstag, führte Sat.1s Das 1%-Quiz unter den Privatsendern mit 1,30 Millionen Zuschauern (6,2 Prozent) und 0,31 Millionen (8,3 Prozent) in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Später am Abend sicherte sich das ZDF-heute journal mit 2,83 Millionen Zuschauern und 14,1 Prozent Marktanteil die Spitzenposition, gefolgt von der ARD-Sendung extra 3 (2,30 Millionen, 12,0 Prozent). Derweil übertrug ARDs One das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest und erreichte 0,88 Millionen Zuschauer (4,7 Prozent) – leicht unter den 0,92 Millionen des ersten Halbfinals. Bei den jüngeren Zuschauern sank die Quote auf 0,35 Millionen (9,8 Prozent).

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ProSiebens Germany’s Next Topmodel zog insgesamt 1,04 Millionen Zuschauer (5,1 Prozent) an und gewann in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen mit 0,44 Millionen (11,7 Prozent) die Primetime. Die Free-TV-Premiere von Dune: Teil Zwei auf RTL enttäuschte dagegen mit nur 1,03 Millionen Zuschauern (5,4 Prozent) und schwachen 0,22 Millionen (6,1 Prozent) in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Die Zahlen spiegeln eine durchwachsene Woche für die deutschen Sender wider. Kriminaldramen und Nachrichtensendungen hielten ihre starken Zuschauerzahlen, während einige hochkarätige Unterhaltungsshows und Filmpremieren vor allem jüngere Zuschauer nicht überzeugen konnten. Die Daten deuten auf sich wandelnde Sehgewohnheiten in den verschiedenen Altersgruppen hin.

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