24 May 2026, 10:19

Uli Hoeneß greift SPD an: "Schuld an der Regierungskrise"

Hoeneß sieht SPD als Hauptschuldigen in der Bundesregierungs-Krise

Uli Hoeneß greift SPD an: "Schuld an der Regierungskrise"

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die SPD scharf angegriffen und der Partei die Schuld an der anhaltenden Regierungskrise gegeben. Er warf dem linken Flügel vor, Fortschritte zu blockieren, und warnte vor verheerenden Folgen, sollte die Koalition scheitern.

Besonders kritisierte Hoeneß die SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas, der er vorwirft, kaum etwas zur Lösung der Pattsituation beigetragen zu haben. Auch Vizekanzler Lars Klingbeil musste sich Vorwürfe gefallen lassen: Dessen größte Probleme kämen nicht von der CDU-Opposition, sondern aus den eigenen Reihen, so Hoeneß.

Laut dem Ex-Fußballfunktionär verstehen die SPD-Partner von Bundeskanzler Friedrich Merz die Dringlichkeit ihrer Lage nicht. Er bezeichnete dies als ihre letzte Chance, wirksam zu regieren, bevor sie an Einfluss verlieren.

Hoeneß ging noch weiter und nannte die Aussicht auf eine von der AfD geführte Regierung eine Katastrophe. Sollte die aktuelle Koalition zerbrechen, könnte die rechtspopulistische Partei dadurch an die Macht kommen, warnte er.

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Die Äußerungen Hoeneß’ unterstreichen die tiefen Spannungen zwischen der SPD und ihren Koalitionspartnern. Seine Warnungen deuten auf einen möglichen Wandel in der deutschen Politik hin, falls die Instabilität der Regierung anhält. Die Folgen, so betont er, könnten die zukünftige Führung des Landes grundlegend verändern.

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