Ver.di-Chef Werneke fordert mehr Kaufkraft und warnt vor Sozialkürzungen
Kreszentia SchachtVer.di-Chef Werneke fordert mehr Kaufkraft und warnt vor Sozialkürzungen
Frank Werneke, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, traf sich mit Spitzenvertretern der Koalition und Sozialpartnern, um über wirtschaftliche und soziale Politik zu beraten. Anschließend bekräftigte er seine Forderungen und betonte die Notwendigkeit von Reformen, die die Kaufkraft stärken und Kürzungen im Sozialsystem verhindern.
Bei den Gesprächen im Kanzleramt lobte Werneke das Format und die konstruktive Atmosphäre. Er hob hervor, dass die Koalitionsspitzen mit großer Aufmerksamkeit und aufrichtigem Interesse zugehört hätten.
Er unterstrich, wie entscheidend es sei, die Kaufkraft zu erhöhen, um echtes Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Gleichzeitig warnte er vor Einschnitten in die soziale Absicherung, die er als „Kürzungen und soziale Verwüstung“ bezeichnete.
Werneke räumte ein, dass zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften unterschiedliche Auffassungen zu Sozialversicherungen und Arbeitsmarktpolitik bestünden. Er stellte klar, dass Ver.di keine „Schattenregierung“ sei, aber weiterhin Argumente einbringen und dialogbereit bleiben werde. Die Koalition müsse nun Entscheidungen treffen – und man werde die Ergebnisse bewerten, so Werneke.
Das Treffen machte die zentralen Forderungen von Ver.di in Wirtschafts- und Sozialfragen deutlich. Wernekes Aussagen unterstreichen die Position der Gewerkschaft beim Schutz sozialer Leistungen und bei der Wachstumspolitik. Nun liegt es an der Koalition, die nächsten Schritte zu prüfen.






