VHS Chemnitz erhöht Gebühren ab Wintersemester 2026 – was sich für Kursteilnehmer ändert
Hans-Theo BaumVHS Chemnitz erhöht Gebühren ab Wintersemester 2026 – was sich für Kursteilnehmer ändert
Gebühren der Volkshochschule Chemnitz steigen zum Wintersemester 2026
Der Stadtrat Chemnitz hat eine Anpassung der Gebührenstruktur für die Volkshochschule (VHS) beschlossen, die ab dem Wintersemester 2026 in Kraft tritt. Demnach steigen die Kosten pro Unterrichtseinheit, um höhere Betriebskosten zu decken und qualifizierte Dozentinnen und Dozenten zu gewinnen.
Der Preis pro Unterrichtseinheit erhöht sich von 4,10 Euro auf 4,30 Euro. Ein Anfängerkurs Italienisch (A1.1) kostet künftig beispielsweise 136 Euro statt bisher 125 Euro. Die tatsächlichen Aufwendungen pro Einheit sind aufgrund gestiegener Betriebskosten, Mietkosten und veränderter Förderbedingungen von 8 Euro auf 12,80 Euro angestiegen.
Mit dem neuen Gebührensystem wird zudem eine verbindliche Mindestgebühr eingeführt, die den gesetzlichen Mindestlohn und die gestiegenen Lebenshaltungskosten widerspiegelt. Um im Wettbewerb um Fachkräfte zu bestehen, wurde auch der maximale Standardpreis pro Unterrichtseinheit angehoben. Damit soll sichergestellt werden, dass das Programm weiterhin qualifizierte freiberufliche Lehrkräfte anziehen kann.
Trotz der Preiserhöhungen bleiben Ermäßigungen bestehen: Inhaber des Chemnitz-Passes, Kinder, Studierende und andere berechtigte Gruppen erhalten weiterhin vergünstigte Tarife. Zudem gibt es jedes Semester eine Aktionswoche, in der ausgewählte Kurse mit bis zu 25 Prozent Rabatt angeboten werden.
Die neuen Gebühren gelten mit Veröffentlichung des Programms für das Wintersemester 2026. Im Rahmen der Änderungen wurde auch das Vergütungssystem für die Dozenten überarbeitet.
Die Anpassungen treten mit Beginn des Wintersemesters 2026 in Kraft. Teilnehmer müssen zwar mit leicht höheren Kosten rechnen, doch sollen Rabatte und Sonderaktionen die Mehrbelastung abfedern. Ziel der Änderungen ist es, die Volkshochschule bezahlbar zu halten und gleichzeitig die steigenden Betriebskosten zu decken.






