Vollsperrung auf der Bahnstrecke Hamburg–Hannover: Modernisierung startet im Mai 2023
Kreszentia SchachtVollsperrung auf der Bahnstrecke Hamburg–Hannover: Modernisierung startet im Mai 2023
Großbaustelle auf der Bahnstrecke Hamburg–Hannover: Eine der meistbefahrenen Strecken Deutschlands wird modernisiert
Auf der stark frequentierten Bahnstrecke Hamburg–Hannover stehen umfangreiche Modernisierungsarbeiten bevor. Die 163 Kilometer lange Verbindung ist derzeit mit bis zu 147 Prozent Auslastung überlastet, was regelmäßig zu Verspätungen und Engpässen führt. Die Bauarbeiten beginnen am 1. Mai 2023, ab Mitte Juni ist eine Vollsperrung geplant.
Die DB InfraGO startet die Sanierung der Strecke Anfang Mai. Zunächst wird nur der Abschnitt zwischen Celle und Hannover gesperrt, während Fern- und Güterzüge umgeleitet werden. Pendler im Regionalverkehr können auf zusätzliche S-Bahn-Verbindungen und Ersatzbusse ausweichen.
Ab dem 14. Juni 2023 wird die gesamte Strecke für eine Komplettsanierung des Korridors voll gesperrt. Geplant sind Gleiserneuerungen, die Modernisierung von Weichen, Oberleitungsarbeiten, Brückensanierungen sowie die Aufwertung von Bahnhöfen. Carmen Schwabl vom Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) dankte den Verkehrsunternehmen für die Zusammenarbeit bei der Anpassung des Fahrplans während der Bauphase.
Bereits für 2029 ist eine weitere Großsanierung des gesamten Korridors vorgesehen – ein Zeichen für die langfristige Strategie, Staus zu verringern und die Zuverlässigkeit der Strecke zu erhöhen.
Ziel der Maßnahmen ist eine spürbare Effizienzsteigerung auf der stark genutzten Achse. Durch die Erneuerung von Gleisen, Signalanlagen und Bahnhöfen sollen Verspätungen reduziert und die Kapazität erhöht werden. Zwar müssen Fahrgäste und Güterverkehrsunternehmen vorübergehend mit Einschränkungen rechnen, doch langfristig profitieren alle von den Verbesserungen.






