03 May 2026, 16:40

Wattif EV übernimmt Mer-Geschäftskunden und baut Ladeinfrastruktur massiv aus

Elektroauto-Laden an einer Station in Seoul, Südkorea, umgeben von Bäumen mit dem Himmel im Hintergrund.

Wattif EV übernimmt Mer-Geschäftskunden und baut Ladeinfrastruktur massiv aus

Wattif EV übernimmt norwegisches Geschäftskundenportfolio von Mer und baut Ladeinfrastruktur aus

Der E-Mobilitätsanbieter Wattif EV hat das norwegische Geschäftskundenportfolio von Mer übernommen – ein Schritt, der das eigene Ladenetz deutlich erweitert. Das Unternehmen verwaltet damit nun mehr als 60.000 Ladestationen in ganz Europa. Die Transaktion folgt auf ein Jahr mit starkem finanziellen Wachstum und einer steigenden Nachfrage nach Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Die Übernahme der norwegischen Geschäftskunden von Mer stellt für Wattif einen strategischen Meilenstein dar. Celine Troye Hopsdal, Geschäftsführerin von Wattif Nordics, betonte, dass der Schritt die Position des Unternehmens im Geschäftskundenmarkt deutlich stärke. Zudem bringe die Akquisition ein hochwertiges Portfolio mit, das das Wachstum des Unternehmens beschleunige.

Auch finanziell präsentiert sich Wattif robust: Für das Jahr 2026 verzeichnete das Unternehmen im Ladegeschäft ein Umsatzplus von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem startete es mit einem positiven EBITDA in der nordischen Region ins Jahr – ein klares Zeichen für Rentabilität. Andreas Strand, CEO von Wattif EV, erklärte, dass die Unternehmensstrategie Früchte trage.

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Die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur steigt insbesondere in Deutschland weiter an, wie Lukas Littmann, Geschäftsführer der Wattif Europe GmbH, bestätigt. Durch die jüngste Übernahme sei das Unternehmen nun besser aufgestellt, um dieser Entwicklung gerecht zu werden. Analysten sehen Wattif auf Kurs für eine weitere profitable Expansion in Europa.

Der Deal festigt die Marktposition von Wattif und gibt dem Wachstum zusätzlichen Schwung. Mit über 60.000 Ladepunkten unterstützt das Unternehmen damit seine finanziellen und operativen Ziele. Die Übernahme passt in den größeren Trend der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen und des Ausbaus der entsprechenden Infrastruktur.

Quelle