02 May 2026, 14:25

Willingmann fordert Energiewende und Arbeitsplatzsicherung zum Tag der Arbeit

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Kraftstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Willingmann fordert Energiewende und Arbeitsplatzsicherung zum Tag der Arbeit

Am Tag der Arbeit sprach sich Sachsens-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann für die Belange der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im gesamten Bundesland aus. Dabei betonte er die Stärken der Region im Bereich der erneuerbaren Energien, forderte zugleich aber auch mehr Engagement, um Arbeitsplätze in kriselnden Branchen zu sichern.

Willingmann plädierte zudem für eine Kurskorrektur in der deutschen Energiepolitik und verwies auf steigende Kraftstoffkosten sowie globale Spannungen als zentrale Herausforderungen.

In seiner Rede würdigte der Minister zunächst Sachsens-Anhalts Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien. Allein dieser Sektor habe im Land über 20.000 Arbeitsplätze geschaffen, so Willingmann, und dank zukunftsweisender Politiken Unternehmen angelockt. Innovation und Beharrlichkeit seien entscheidend, um den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg der Region zu sichern.

Zu den übergeordneten wirtschaftlichen Sorgen äußerte er scharfe Kritik an denen, die die aktuellen Schwierigkeiten den Beschäftigten in die Schuhe schieben würden. Themen wie Homeoffice oder Work-Life-Balance seien nicht die eigentlichen Probleme der Industrie, betonte er. Stattdessen brauche es bezahlbare und verlässliche Energie, um Arbeitsplätze und Wachstum zu sichern.

An Bundeswirtschaftsministerin Katerina Reiche richtete Willingmann den Appell, die deutsche Energiestrategie anzupassen. Die durch die Iran-Krise verschärften Preissteigerungen bei Öl und Gas erforderten eine stärkere Hinwendung zu heimischen Energiequellen, argumentierte er. Eine ständige Neuaufrolle alter Entscheidungen führe lediglich zu Verunsicherung.

Gleichzeitig forderte der Minister von der Bundesregierung und der EU mutige Schritte. Besonders die Zuliefererindustrie und die Chemiebranche bräuchten mehr Unterstützung, um Arbeitsplätze zu erhalten. Ohne entschlossenes Handeln drohten diesen Sektoren weitere Rückgänge, warnte Willingmann.

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Seine Äußerungen unterstrichen die Notwendigkeit stabiler Energiepolitiken und gezielter Industriehilfen. Die Forderungen nach bundespolitischem Eingreifen spiegeln wachsende Sorgen um Arbeitsplatzsicherheit und steigende Kosten wider. Willingmanns Fokus bleibt darauf gerichtet, Sachsens-Anhalts wirtschaftliche Zukunft durch erneuerbare Energien und entschlossenes Handeln zu sichern.

Quelle