Zug kracht in entlaufene Kühe – Bahnverkehr bei Gaildorf stundenlang lahmgelegt
Hans-Theo BaumZug kracht in entlaufene Kühe – Bahnverkehr bei Gaildorf stundenlang lahmgelegt
Zug kollidiert mit Kühen bei Gaildorf – drei Rinder sterben
Am Dienstagnachmittag ist ein Zug im Landkreis Schwäbisch Hall bei Gaildorf mit drei Kühen kollidiert, die dabei getötet wurden. Die Tiere waren aus einer beschädigten Weidezunumgebungsabsperrung ausgebrochen und hatten so den Unfall verursacht, der zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr führte. Personen kamen nicht zu Schaden.
Neun Rinder waren nach der Beschädigung eines Zauns aus ihrer Weide geflohen. Der 48-jährige Besitzer, ein Anwohner der Region, konnte zwar vier der Tiere schnell wieder einfangen. Drei andere gelangten jedoch auf die Gleise in der Nähe von Gaildorf.
Der Lokführer bemerkte die Kühe und versuchte zu bremsen, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Die 13 Fahrgäste an Bord blieben unverletzt. Nach dem Unfall war zunächst unklar, wo sich die beiden noch fehlenden Rinder befanden.
Die Behörden leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Rinderhalter wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ein. Die Strecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall blieb bis Mittwochmorgen gesperrt, um Reparaturarbeiten durchzuführen.
Bei dem Vorfall gab es keine Verletzten, doch drei Kühe starben. Der Bahnverkehr konnte wieder aufgenommen werden, nachdem die Gleise geräumt und überprüft worden waren. Dem Besitzer drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen wegen des Ausbruchs und dessen Folgen.






