26 April 2026, 18:23

Zwei Schülerinnen kämpfen um den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter

Roter Bus fährt auf einer Straße neben einem Gebäude, mit einer Person im Inneren, neben einer Wand, Bäumen, Laternen und einem bewölkten Himmel.

Zwei Schülerinnen kämpfen um den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter

Zwei Schülerinnen aus Salzgitter-Thiede kämpfen für den Erhalt eines lokalen Busangebots. Ece Hickorkmaz und Esila Isbir haben eine Kampagne gestartet, um den bedarfsgesteuerten Flexo-Verkehr auch über 2026 hinaus zu sichern. Ohne Gegenmaßnahmen droht das Angebot zu verschwinden, sobald die regionale Förderung ausläuft.

Der Flexo-Service war mit finanzieller Unterstützung des Regionalverbands Braunschweig eingeführt worden. Seitdem übernimmt der Verband 50 Prozent der Kosten – doch diese Förderung endet mit dem Jahreswechsel 2026/27. Danach müssen die einzelnen Kommunen entscheiden, ob sie die Ausgaben übernehmen wollen.

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Benachbarte Regionen wie der Landkreis Gifhorn und Baddeckenstedt haben die Zukunft von Flexo bereits gesichert: Langfristige Verkehrsverträge sorgen dafür, dass der Service dort bis 2033 beziehungsweise 2031 weiterläuft. In Salzgitter liegt die Entscheidung jedoch bei den lokalen Verantwortlichen.

Hickorkmaz und Isbir haben ihre Kampagne nun an die Öffentlichkeit getragen. Sie verteilen Flyer, stehen in Kontakt mit dem Betriebsrat der Kraftverkehrsgesellschaft (KVG) und haben mit Politikern gesprochen – darunter Christian Striese, Bürgermeister des Stadtteils Salzgitter-Nordost. Zudem läuft eine Online-Petition, die bis Sonntag bereits 460 Unterschriften gesammelt hat.

Aktuell bedient Flexo Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad, Baddeckenstedt und weitere umliegende Gebiete. Falls die Förderung nicht verlängert wird, droht diesen Gemeinden der Verlust einer wichtigen Verkehrsverbindung.

Die Zukunft von Flexo hängt nun von politischen Weichenstellungen in Salzgitter ab. Greifen die Verantwortlichen nicht ein, endet der Service Ende 2026. Mit ihrer Kampagne wollen die Schülerinnen eine Lösung erzwingen, bevor es zu spät ist.

Quelle