07 May 2026, 18:22

CDU in Sachsen-Anhalt kämpft um Wähler – AfD liegt in Umfragen klar vorn

Eine Deutschlandkarte mit Bundesländern in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und weiterer Details zum Wahltermin.

CDU in Sachsen-Anhalt kämpft um Wähler – AfD liegt in Umfragen klar vorn

CDU in Sachsen-Anhalt vor schwerer Herausforderung – Umfragen sehen Partei weit hinter der AfD

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Die CDU in Sachsen-Anhalt steht vor einer schwierigen Bewährungsprobe: Aktuelle Umfragen zeigen die Partei deutlich hinter der AfD. Nur noch vier Monate vor der Landtagswahl liegt die CDU laut der jüngsten Infratest-Erhebung bei 26 Prozent – weit abgeschlagen hinter der AfD mit 41 Prozent. Nun hat sich Sepp Müller, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe im Bundestag, zu den Problemen der Partei und ihrer künftigen Strategie geäußert.

Müller räumte die schwache Position der CDU ein, betonte jedoch, die Partei bleibe entschlossen, inhaltlich zu gestalten. Die AfD warf er vor, auf komplexe Fragen nur vereinfachte Antworten anzubieten. Die Wähler in Sachsen-Anhalt, so Müller, suchten nach Stabilität und Verlässlichkeit – nicht nach schnellen Lösungen.

Gleichzeitig machte der CDU-Politiker klar, dass seine Partei nicht kampflos aufgeben werde. Den Wahlkampf um jede einzelne Stimme wolle man nun „mit voller Kraft“ führen, so Müller. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die CDU versucht, in einem Bundesland wieder Boden gutzumachen, in dem die AfD in den letzten Monaten deutlich zugelegt hat.

Die Infratest-Umfrage unterstreicht das Ausmaß der Herausforderung: Während die AfD bei 41 Prozent liegt, muss sich die CDU mit 26 Prozent klar mit dem zweiten Platz begnügen. Angesichts der nahenden Wahl deuten Müllers Aussagen auf einen entschlossenen Vorstoß hin, um vor dem Urnengang noch Unterstützung zurückzugewinnen.

Die Reaktion der CDU auf die sinkenden Umfragewerte ebnet den Weg für eine intensive heiße Phase vor der Wahl. Müllers Fokus auf inhaltliche Substanz und Wählervertrauen steht dabei im scharfen Kontrast zum wachsenden Zuspruch für die AfD. Die kommenden vier Monate werden zeigen, ob es der CDU gelingt, die Lücke zu schließen – oder ob die AfD ihre Führung behaupten kann.

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