09 May 2026, 02:21

Güntzler fordert klare Position der Ministerpräsidenten zur Steuerreform

Plakat mit fettem schwarzem Text auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen."

Güntzler fordert klare Position der Ministerpräsidenten zur Steuerreform

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt auf rasche Steuerentlastungen für Bürger und Unternehmen. Nun hat er die unionsgeführten Ministerpräsidenten aufgefordert, ihre Haltung zu der derzeit diskutierten großen Steuerreform klar zu positionieren.

Güntzler warnte, dass die geplanten Steuersenkungen scheitern könnten, falls die Länderchefs die Vorschläge nicht unterstützen. Er verwies auf ein Steuerausfallvolumen von 1,1 Milliarden Euro als zentrales Problem. Ohne die Zustimmung der Länder drohe die Reform zu scheitern.

Der CDU/CSU-Politiker kritisierte zudem die Weigerung der Länder, einen Steuerentlastungsbonus zu genehmigen, und bezeichnete dies als erhebliches Hindernis für die Reformen. Er forderte die Ministerpräsidenten auf, sich auf eine umfassende Neugestaltung festzulegen, statt den Prozess ins Stocken geraten zu lassen.

Güntzler betonte, dass ohne sofortiges Handeln die finanzielle Belastung für Steuerzahler und Unternehmen unverändert hoch bleibe. Sein Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Verhandlungen über die Reform in eine entscheidende Phase treten.

Der Ausgang der Steuerreform hängt nun davon ab, ob sich die Länderchefs Güntzlers Forderungen anschließen. Bei einer Zustimmung würden die Änderungen die finanzielle Belastung von Haushalten und Unternehmen verringern. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob die geplanten Senkungen den politischen Widerstand überwinden können.

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