Hamburg stellt bis 2031 die gesamte Busflotte auf Elektroantrieb um
Hamburg treibt seine Pläne voran, die gesamte Busflotte bis Anfang der 2030er-Jahre auf emissionsfreie Fahrzeuge umzustellen. Die Stadt mit rund 1,9 Millionen Einwohnern setzt derzeit 432 Elektrobusse ein – das entspricht 39 Prozent des gesamten Fuhrparks. Nach Angaben der Verantwortlichen wird dieser Schritt die giftige Luftverschmutzung verringern und gleichzeitig die Energieeffizienz im Vergleich zu Diesel- und Benzinmotoren steigern.
Der Hamburger Verkehrsbetrieb Hochbahn hat bereits 350 Elektrobusse bestellt, die bis 2030 ausgeliefert werden sollen. Weitere 240 Fahrzeuge folgen bis 2031, wodurch sich die Stadt ihrem Ziel einer vollständig grünen Flotte weiter annähert. Robert Henrich, Vorstandsvorsitzender der Hochbahn, bestätigte, dass die Umstellung reibungslos verlaufe, ohne die Zuverlässigkeit des Verkehrsangebots zu beeinträchtigen.
Die Wende steht im Einklang mit übergeordneten Energiezielen: Hamburg strebt bis 2030 einen Anteil von 65 Prozent Ökostrom an, während Deutschland im gleichen Zeitraum 80 Prozent erneuerbare Energien erreichen will. Anders als bei manchen Bedenken gegenüber Elektrofahrzeugen werden Hamburgs Busse nicht mit Kohlestrom betrieben. Stattdessen beziehen sie ihre Energie aus einem zunehmend erneuerbaren Stromnetz.
Kopenhagen hat bereits ein vollständig elektrisches Bussystem realisiert. Hamburgs Vorhaben spiegelt diesen Ehrgeiz wider – allerdings in größerem Maßstab, da es sich um Deutschlands zweitgrößte Stadt handelt. Bis Anfang der 2030er-Jahre sollen alle Hamburger Busse emissionsfrei unterwegs sein. Die Umstellung wird die direkte Luftverschmutzung durch den öffentlichen Nahverkehr beseitigen und gleichzeitig die Energieeffizienz erhöhen. Mit 790 geplanten Elektrobussen bis 2031 ist die Stadt auf Kurs, ihre Klima- und Luftqualitätsziele zu erreichen.






