20 April 2026, 08:24

Hamburg und Bremen starten "Entsiegelungs-Derby" für mehr Grün in Städten

Eine Stadtstraße mit einer zentralen grünen Fahrradspur, gesäumt von Gras, Pfählen, Laternen, Schildern, Zäunen, Pflanzen, Bäumen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Hamburg und Bremen starten "Entsiegelungs-Derby" für mehr Grün in Städten

Hamburg und Bremen nehmen an neuem Wettbewerb teil: Versiegelte Flächen zurückbauen, Grünflächen schaffen

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Hamburg und Bremen beteiligen sich an einem neuen Wettbewerb, bei dem es darum geht, versiegelte Flächen zu entfernen und durch Grünflächen zu ersetzen. Beim "Entsiegelungs-Derby Nord" messen sich Städte darin, pro Einwohner möglichst viel Beton und Asphalt zurückzubauen. Beide Städte treiben nun die Umgestaltung urbaner Räume in klimafreundlichere, grünere Zonen voran.

Der Wettbewerb wurde vom Hamburger Ministerium für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft ins Leben gerufen. Er ist Teil des bundesweiten "Entsiegelungs-Wettbewerbs", bei dem Städte in verschiedenen Ligen gegeneinander antreten. Hamburg und Bremen starten beide in der "Major League".

Bis zum 31. Oktober 2026 haben die Teilnehmer Zeit, versiegelte Flächen abzubauen und ihre Beiträge zu melden. In Bremen können Projekte über die Initiative "Bremen entsiegelt! – Wettbewerb für eine grünere Stadt" erfasst werden. Allein Hamburg hat im vergangenen Jahr bereits über 5.400 Quadratmeter Beton und Asphalt zurückgebaut.

Katharina Fegebank, Hamburger Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft, betonte die Bedeutung von Zusammenarbeit bei der Klimaanpassung. Jede Stadt profitiere davon, versiegelte Böden durch wasserdurchlässige, begrünte Flächen zu ersetzen, so Fegebank. Für Bremen ist es in diesem Jahr die erste Teilnahme am "Entsiegelungs-Derby Nord".

Ziel des Wettbewerbs ist es, versiegelte Flächen in Norddeutschland zu verringern und Grünflächen auszubauen. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Kommunen können mitmachen, indem sie Beton entfernen und ihre Projekte anmelden. Die abschließende Bilanz wird zeigen, wie viel jede Stadt zur nachhaltigeren Gestaltung urbaner Räume beigetragen hat.

Quelle