Rheinische Post wird zur größten Tageszeitungsgruppe NRWs – nach Mega-Übernahme
Kreszentia SchachtRheinische Post wird zur größten Tageszeitungsgruppe NRWs – nach Mega-Übernahme
Die Rheinische Post steht kurz davor, zur größten Tageszeitungsgruppe in Nordrhein-Westfalen zu werden. Dies folgt auf die geplante Übernahme mehrerer westfälischer Zeitungen sowie deren digitaler Plattformen. Der Deal wurde Anfang März bekannt gegeben und markiert einen weiteren Schritt in Richtung Medienkonzentration in Deutschland.
Die Rheinische Post gab zu Beginn des März ihre Absicht bekannt, die westfälischen Titel inklusive ihrer Online-Angebote zu übernehmen. Nach Abschluss der Fusion entsteht damit der auflagenstärkste Tageszeitungsverlag der Region.
Die Wettbewerbsbehörden des Bundeskartellamts werden die Übernahme prüfen. Ihre Bewertung beschränkt sich jedoch auf die Auswirkungen auf Leserzahlen und Werbemärkte. Rechtlich dürfen sie nicht untersuchen, wie sich der Deal auf die journalistische Vielfalt oder die redaktionelle Unabhängigkeit auswirken könnte.
Diese Übernahme fügt sich in einen größeren Branchentrend ein: Immer mehr Medienunternehmen schließen sich zu größeren Konzernen zusammen und verändern so die Landschaft des deutschen Journalismus. Nach dem Abschluss der Transaktion wird die Rheinische Post den Tageszeitungsmarkt in Nordrhein-Westfalen dominieren. Die Prüfung durch das Kartellamt konzentriert sich allein auf den Wettbewerb – nicht auf redaktionelle Folgen. Der Schritt spiegelt die anhaltenden Veränderungen wider, da Mediengruppen durch Konzentration weiter wachsen.






