Jeder dritte Verbrenner-Fahrer will beim nächsten Auto auf E-Mobilität umsteigen
Kreszentia SchachtJeder dritte Verbrenner-Fahrer will beim nächsten Auto auf E-Mobilität umsteigen
Immer mehr Autofahrer ziehen einen Wechsel von herkömmlichen Verbrennern in Betracht – ein Drittel plant für das nächste Auto einen Antriebswechsel. Elektrofahrzeuge gewinnen an Boden und liegen bei Händlern mittlerweile auf Platz zwei der Empfehlungen. Dennoch bleiben Kosten und Ladeinfrastruktur die zentralen Hürden für Käufer wie Verkäufer.
Eine aktuelle Umfrage zeigt: 34 Prozent der aktuellen Verbrenner-Fahrer möchten beim nächsten Kauf auf einen alternativen Antrieb setzen. Elektroautos machen inzwischen 21 Prozent der Händlerempfehlungen aus und haben damit Diesel und Hybride überholt. Benzinmodelle führen zwar noch mit 29 Prozent, doch der Vorsprung schmilzt.
Für Käufer sind vor allem zwei Punkte Hindernisse beim Umstieg auf Elektroautos: 64 Prozent nennen den hohen Anschaffungspreis, 53 Prozent bemängeln die unzureichende Ladeinfrastruktur. Auch Händler teilen diese Bedenken: 79 Prozent fordern mehr Ladestationen, 77 Prozent bessere Akkutechnologie. Zudem gelten zuverlässige Werterhaltungsgarantien und transparente Batteriediagnostik als starke Verkaufsargumente.
Finanzielle Unterstützung spielt eine wichtige Rolle – 52 Prozent der Händler glauben, dass staatliche Förderungen den Absatz von Elektroautos ankurbeln. Gleichzeitig planen 36 Prozent der Käufer, ihr nächstes Auto über Leasing oder Kredite zu finanzieren. Preis (31 Prozent) und Reichweite (30 Prozent) bleiben die entscheidenden Kriterien bei der Wahl.
Der Wandel hin zur E-Mobilität vollzieht sich schrittweise, doch Kosten und Infrastruktur prägen weiterhin das Kaufverhalten. Händler setzen auf Förderanreize und technologische Fortschritte, um die Nachfrage zu beschleunigen. Noch dominiert der Benziner die Wunschlisten, doch Alternativen holen spürbar auf.






