02 May 2026, 00:30

Klingbeil feiert Spritpreisbremse als Erfolg – doch weitere Maßnahmen drohen

Präsident Biden an einem Rednerpult, das die Ankündigung von Maßnahmen zur Reduzierung von Öl- und Gaspreisen zeigt, mit einem Plakat im Hintergrund.

Klingbeil feiert Spritpreisbremse als Erfolg – doch weitere Maßnahmen drohen

Vizekanzler Lars Klingbeil hat die neue staatliche Spritpreisbremse nach ihrem ersten Tag als Erfolg gewertet. Die Maßnahme, die den Preis um 17 Cent pro Liter senkt, hat bereits zu günstigeren Kraftstoffkosten an Tankstellen in ganz Deutschland geführt. Klingbeil warnte zugleich, dass weitere Schritte folgen könnten, falls die Spritpreise nach Ablauf der Rabattaktion nicht bezahlbar bleiben.

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Der SPD-Politiker bestätigte, dass Berichte einen Rückgang der Kraftstoffpreise seit Inkrafttreten der Subvention zeigen. Er forderte die Mineralölkonzerne auf, die volle Preissenkung an die Verbraucher weiterzugeben, und betonte, dass die Kartellregeln verschärft wurden, um überhöhte Preise zu verhindern. Die Behörden werden die Tankstellen nun stärker überwachen, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.

Klingbeil wiederholte zudem seine Forderung nach einer Übergewinnsteuer für Unternehmen mit exorbitanten Gewinnen. Das Vorhaben zielt darauf ab, unerwartete Mehreinnahmen von Energiekonzernen während der anhaltenden Teuerungskrise umzuverteilen.

Über die nationalen Maßnahmen hinaus äußerte sich der Vizekanzler vorsichtig optimistisch zu internationalen Entwicklungen. Er hofft auf einen diplomatischen Durchbruch mit dem Iran, der die Wiedereröffnung der Straße von Hormus ermöglichen könnte – eine lebenswichtige Route für den globalen Öltransport.

Die Spritpreisbremse ist nun aktiv, begleitet von strengeren Kontrollen, um faire Preise zu garantieren. Klingbeils Warnungen deuten darauf hin, dass die Regierung erneut eingreifen könnte, falls die Kosten nach Ende der Förderung wieder steigen. Gleichzeitig bleibt die diplomatische Entlastung der globalen Versorgungsengpässe eine Priorität.

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