Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweitniedrigsten Stand seit zehn Jahren
Harry JesselWeniger Straftaten in der Region Hannover registriert - Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweitniedrigsten Stand seit zehn Jahren
Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 deutlich – zweitniedrigster Stand seit einem Jahrzehnt
Die Kriminalität in der Region Hannover ist 2025 deutlich zurückgegangen und erreichte den zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Offizielle Statistiken verzeichnen einen Rückgang der registrierten Straftaten um 6,42 %, wobei auch die Gewaltkriminalität um etwa 7 % abnahm. Die Behörden verzeichnen Fortschritte in mehreren Schlüsselbereichen, darunter Jugendkriminalität und häusliche Gewalt.
Die Gesamtzahl der in der Region Hannover gemeldeten Straftaten sank 2025 auf 103.478 (2024: 110.575). Dieser Rückgang fällt stärker aus als der landesweite Trend in Niedersachsen, wo die Fallzahlen um 4,28 % auf etwa 507.000 zurückgingen. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote in Hannover auf 61,14 %.
Besonders auffällig ist der Rückgang der Gewaltkriminalität um rund 7 %, während Messerangriffe leicht abnahmen. Auch die Fälle von häuslicher Gewalt gingen im gleichen Zeitraum zurück. Trotz dieser positiven Entwicklungen stieg die Zahl der registrierten Opfer leicht an.
Auch bei der Jugendkriminalität gab es Verbesserungen: Die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen sank auf 3.340, die der kindlichen Tatverdächtigen auf 1.682. Die Polizei betont zwar ihr Engagement bei der Bekämpfung von Jugendkriminalität, räumt jedoch ein, dass die leichte Zunahme der Opferzahlen weiter beobachtet wird.
Die Daten enthalten keine direkten Vergleiche mit anderen deutschen Großstädten wie Berlin oder München für das Jahr 2025. Dennoch bewerten Behörden die allgemeine Sicherheitslage in Hannover im Vergleich zu den Vorjahren als verbessert.
Die Zahlen für 2025 bestätigen einen klaren Rückgangstrend bei der Kriminalität in der Region Hannover. Mit weniger Straftaten, einer höheren Aufklärungsquote und Rückgängen bei Gewaltdelikten, häuslicher Gewalt und jugendbedingten Vorfällen verweisen die Verantwortlichen auf messbare Fortschritte. Der leichte Anstieg der Opferzahlen wird im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Steigerung der öffentlichen Sicherheit weiter analysiert.