18 March 2026, 16:23

Leipzigs neues Zentrum kämpft mit Prävention gegen religiösen Extremismus

Eine Zeichnung der Salem Deutschen Evangelischen Lutheranischen Kirche mit ein paar Menschen davor und einem Zaun drumrum sowie Text unten.

Leipzigs neues Zentrum kämpft mit Prävention gegen religiösen Extremismus

Neues Beratungszentrum in Leipzig bietet spezialisierte Hilfe gegen religiösen Extremismus und Radikalisierung

Das Sächsische Beratungszentrum in der Stieglitzstraße 84 in Leipzig unterstützt Jugendliche, Eltern und Fachkräfte im Umgang mit extremistischen Einflüssen. Das Angebot reicht von Präventionsworkshops bis hin zu gezielten Deradikalisierungsprogrammen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der frühen Erkennung und Intervention bei gefährdeten jungen Menschen und jungen Erwachsenen. Für Personen, die bereits tief in extremistischen Ideologien verstrickt sind, gibt es spezielle Deradikalisierungsangebote. Auch denen, die sich aus solchen Bewegungen lösen wollen, wird Hilfe angeboten.

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In Workshops für Schüler:innen und Jugendliche werden zentrale Themen behandelt – von den Grundlagen des Islam über das Leben in einer pluralistischen Gesellschaft bis hin zum Austausch zwischen verschiedenen Religionen. Ein eigenes Programm für muslimische Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund setzt sich mit Erfahrungen von Rassismus und Diskriminierung auseinander. Die Teilnehmerinnen entwickeln Strategien, um antimuslimischer Feindseligkeit zu begegnen und Widerstandsfähigkeit aufzubauen.

Fachkräfte wie Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen können Schulungen nutzen, um ihre Kompetenzen in der Radikalisierungsprävention zu stärken. Die spezialisierten Kurse des Zentrums helfen ihnen, Warnsignale zu erkennen und angemessen zu reagieren. Auch Eltern, die sich Sorgen um extremistische Einflüsse auf ihre Kinder machen, erhalten Beratung.

Das Sächsische Beratungszentrum setzt sich für Toleranz ein und will Unsicherheiten im Umgang mit religiös motiviertem Extremismus abbauen. Das Angebot umfasst Prävention, Schulungen und Deradikalisierungsmaßnahmen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Erreichbar ist das Zentrum unter der Telefonnummer 49 341 97854780 und der E-Mail-Adresse [email protected].

Die Programme des Zentrums decken verschiedene Ebenen der Radikalisierung ab – von der frühen Prävention bis zur intensiven Deradikalisierung. Durch die Unterstützung von Einzelpersonen, Familien und Fachkräften soll ein sicheres Umfeld für junge Menschen in Sachsen geschaffen werden. Die Angebote stehen allen offen, die Beratung oder Schulung benötigen.

Quelle