Malu Dreyer blickt nervös auf die Rheinland-Pfalz-Wahl – trotz Zuversicht für die SPD
Hans-Theo BaumDreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Malu Dreyer blickt nervös auf die Rheinland-Pfalz-Wahl – trotz Zuversicht für die SPD
Rheinland-Pfalz' ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich offen über ihre Nervosität vor der Landtagswahl am Sonntag geäußert. Obwohl sie nicht mehr im Amt ist, gesteht sie, dass es für sie stressiger sei, den SPD-Wahlkampf von der Seitenlinie aus zu verfolgen, als selbst aktiv mitzuwirken. Dennoch bleibt sie zuversichtlich, dass ihre Partei trotz aktueller Umfrageprobleme gute Chancen hat.
Dreyer war im Sommer 2024 zurückgetreten und hatte die Führung an Alexander Schweitzer übergeben, der seitdem die Ampelkoalition in Mainz anführt. Unter seiner Führung hat die SPD jedoch einen deutlichen Rückgang in der Wählergunst erlebt – in manchen Umfragen taucht die Partei nicht einmal mehr auf, ein krasser Gegensatz zu früheren Wahlerfolgen.
Trotzdem lobt Dreyer Schweitzers Wahlkampf als zielstrebig und gut organisiert. Sie betont zudem, dass er derzeit höhere Zustimmungswerte habe als sein CDU-Herausforderer Gordon Schnieder. Für Dreyer sei es sogar anstrengender, den Wahlkampf von außen zu beobachten, als selbst bis zur letzten Minute aktiv dabei zu sein.
Ihre Zuversicht bleibt jedoch ungebrochen: Dreyer ist fest überzeugt, dass die SPD den Wahlsieg am Sonntag noch schaffen kann.
Die Wahl wird für die SPD eine Bewährungsprobe nach einer schwierigen Phase unter Schweitzers Führung. Die Umfragen deuten auf einen harten Kampf hin, doch Dreyers Unterstützung und Schweitzers persönliche Beliebtheit könnten eine entscheidende Rolle spielen. Die Ergebnisse am Sonntag werden zeigen, ob die Partei in Rheinland-Pfalz an der Macht bleiben kann.






