MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration zwischen Rheingau und Alaska
Hans-Theo BaumMERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration zwischen Rheingau und Alaska
Das MERIAN Reisefestival lockte am Wochenende Besucher ins Rhein-Main Congress Center (RMCC) nach Wiesbaden. Von Samstag bis Montag bot die Veranstaltung Inspiration, Diskussionen und Unterhaltung für Reisebegeisterte. Die Gäste entdeckten Ziele von nahen Orten wie Wiesbaden-Rheingau bis hin zu fernen Destinationen wie Costa Rica und Alaska.
Der Eintritt kostete 25 Euro pro Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket – Preise, die bei manchen Gästen auf Kritik stießen. Kostenlose Tickets ermöglichten jedoch den Zugang zu Live-Vorträgen von Reiseexperten, wobei ähnliche Formate bereits im Stadtzentrum stattfinden.
Am ersten Tag gestaltete sich die Suche nach dem Eingang als schwierig, da weder Schilder noch Banner den Weg wiesen. Im Inneren präsentierte sich die Ausstellungshalle mit einem Mix aus Ausstellern, darunter die Buchhandlung Angermann, die Reiseführer und Merian-Magazine für je 9,90 Euro anbot. Ein Highlight war eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg, die der Veranstaltung eine besondere Note verlieh.
Der Stand der Region Wiesbaden-Rheingau war vertreten, ließ bei manchen Besuchern jedoch den Wunsch nach einer stärkeren Präsentation der lokalen Attraktionen für kommende Auflagen zurück.
Das Festival verband lokale und internationale Reisetrends mit Vorträgen, Vorführungen und Literatur. Während Aspekte wie Preise und Beschilderung gemischte Reaktionen hervorriefen, bot die Veranstaltung eine Plattform für Reisediskussionen und Unterhaltung. Die Organisatoren könnten für die nächste Ausgabe noch Optimierungsbedarf in Betracht ziehen.






