Neues Hochhaus Spektrum prägt Berlins Siemensstadt mit Wohnraum für Fachkräfte
Harry JesselNeues Hochhaus Spektrum prägt Berlins Siemensstadt mit Wohnraum für Fachkräfte
Ein neues Hochhausprojekt entsteht in Berlin-Spandau als Teil der Umgestaltung des ehemaligen Osram-Glaswerksgeländes. Das Spektrum-Gebäude, ein 15-stöckiger Turm mit einer Höhe von 51,5 Metern, soll vorübergehend Fachkräften im wachsenden Siemensstadt-Viertel als Wohnraum dienen. Das Vorhaben ist Teil des größeren LUXWERK-Komplexes, der historische Sanierung mit modernem Neubau verbindet.
Das Gelände, einst Standort der Osram-Glasproduktion, wird im Rahmen des LUXWERK-Projekts umgestaltet – mit dem Erhalt bestehender Bausubstanz und dem Zubau neuer, gemischt genutzter Gebäude. Der Spektrum-Turm, entworfen von David Chipperfield Architects und Eike Becker Architekten, entsteht entlang der Nonnendammallee in der Nähe der U-Bahn-Station Paulsternstraße.
Das 15-geschossige Gebäude ist speziell für Techniker, Projektteams und andere Fachkräfte konzipiert. Seine Lage in Siemensstadt reagiert auf die steigende Nachfrage nach Wohnraum, da sich Industrie- und Technologieunternehmen im Bezirk ausweiten. Während Details zu umliegenden Gewerbe- oder Forschungsflächen noch offen sind, wird der Turm selbst die laufende Belebung des Viertels unterstützen.
Nach Fertigstellung bietet der Spektrum-Turm kurzfristige Wohnmöglichkeiten für Beschäftigte, die mit dem industriellen Wachstum in Siemensstadt verbunden sind. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt bei der Neugestaltung des ehemaligen Osram-Areals, das modernen Wohnraum mit der Bewahrung des historischen Erbes verbindet. Die Bauarbeiten laufen derzeit, und das Gebäude wird bald das sich wandelnde Stadtbild Spandaus prägen.






