21 March 2026, 00:34

Olof-Palme-Zentrum in Berlin feiert Bau-Meilenstein für mehr Aktivismus-Raum

Große Metallskulptur der Berliner Mauer in einer grünen Fläche umgeben von Bäumen und Gebäuden mit Fenstern im Hintergrund.

Olof-Palme-Zentrum in Berlin feiert Bau-Meilenstein für mehr Aktivismus-Raum

Das Olof-Palme-Zentrum in Berlin-Gesundbrunnen erreicht Meilenstein bei Erweiterungsprojekt

Das Olof-Palme-Zentrum in Berlin-Gesundbrunnen hat einen wichtigen Meilenstein in seinem Ausbauvorhaben erreicht. Die Arbeiten sollen die seit Jahren steigende Nachfrage decken – die Nutzerzahlen sind seit 2020 um 25–30 Prozent gestiegen. Das Zentrum, bekannt für seine Unterstützung junger Aktivist:innen, bereitet sich nun auf eine feierliche Wiedereröffnung im Herbst 2026 vor.

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Die Nachfrage nach den Programmen des Zentrums ist besonders unter Aktivist:innen zwischen 18 und 35 Jahren aus Regionen wie Osteuropa, Afrika und Lateinamerika stark angestiegen. Globale Krisen, darunter der Ukraine-Krieg und der Klimawandel, haben diesen Anstieg vorangetrieben. Der Ausbau schafft dringend benötigten Raum und Kapazitäten für diese wachsenden Gruppen.

Im Inneren des Neubaus sind der Trockenbau und die technischen Installationen mittlerweile abgeschlossen. Nun werden die letzten Feinarbeiten vorgenommen, während das Projekt in seine finale Phase geht.

Auch die künstlerische Vision für die Erweiterung hat Gestalt angenommen: Oliver Walkers Entwurf Tausend Verbindungen wurde für den Kunst-am-Bau-Auftrag ausgewählt. Das Kunstwerk verbindet Film, ein Buch und ein handgefertigtes Objekt aus recycelten Elektronikteilen und Kupfer aus Erzincan in der Türkei. Botanische Motive spiegeln die vielfältigen Hintergründe der Anwohner:innen wider und verknüpfen persönliche mit globalen Geschichten.

Das erweiterte Zentrum wird im Herbst 2026 seine Türen öffnen und bietet dann mehr Platz für Workshops, Treffen und Gemeinschaftsinitiativen. Die neuen Räumlichkeiten in Kombination mit dem fertigen Kunstwerk sollen die Rolle des Zentrums als Knotenpunkt für Aktivismus und kulturellen Austausch im Bezirk weiter stärken.

Quelle