Schwerer Prozess in Freiburg: 21-Jähriger wegen Einbruch, Diebstahl und Körperverletzung angeklagt
Kreszentia SchachtSchwerer Prozess in Freiburg: 21-Jähriger wegen Einbruch, Diebstahl und Körperverletzung angeklagt
Am 13. Mai 2026 muss sich ein marokkanischer Staatsbürger vor dem Landgericht Freiburg wegen einer Reihe mutmaßlicher Straftaten verantworten. Dem 21-jährigen Angeklagten werden Einbruchdiebstahl, Diebstahl und schwere Körperverletzung in Vorfällen aus dem späten Jahr 2025 zur Last gelegt. Das Gericht wird über die Berechtigung der Anklagepunkte entscheiden.
Der erste Vorwurf datiert auf den 10. November 2025. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, ein E-Bike im Wert von etwa 2.000 Euro aus einer Tiefgaragenanlage in Merzhausen entwendet zu haben. Noch in derselben Nacht soll er durch ein unverschlossenes Badezimmerfenster in eine Wohnung eingedrungen sein und eine Jacke gestohlen haben.
Sieben Tage später, am 17. November 2025, soll der Angeklagte an einer gewalttätigen Attacke beteiligt gewesen sein. Gemeinsam mit zwei weiteren Personen wird ihm vorgeworfen, einen Mann am Freiburger Hauptbahnhof so schwer verletzt zu haben, dass dieser lebensgefährliche Verletzungen erlitt.
Im Prozess werden die Beweismittel zu jedem Vorfall geprüft. Zeugenaussagen und forensische Spuren könnten herangezogen werden, um die Täterschaft des Angeklagten zu belegen. Ein Urteil wird jedoch nicht unmittelbar nach der Verhandlung erwartet.
Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die Frage, ob der Angeklagte die ihm vorgeworfenen Taten begangen hat. Bei einer Verurteilung würde die Strafbemessung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Bis zur Entscheidung des Gerichts bleibt der Fall in der Prüfung.






