Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen in Frechen bei einem Zugunfall schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Frechen-Königsdorf, wo der Mann sich in einem gesperrten Bereich aufhielt, als ein Regional-Express aus Köln in die Gleise einfuhr.
Der Unfall passierte in den frühen Morgenstunden am Bahnhof Frechen-Königsdorf. Der Arbeiter, der sich in einem gefährlichen Abschnitt des Bahnhofs befand, erlitt schwere Verletzungen, nachdem er von dem herannahenden Zug erfasst wurde.
Die Strecke wurde nach der Kollision für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. In der Folge hatten sieben Züge Verspätungen von insgesamt rund eineinhalb Stunden.
Seit einem tödlichen Messerangriff am 2. April 2024 – bei dem ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn in derselben Gegend getötet wurde – hat das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen entlang der RE-9-Linie verstärkt. Dazu gehören mehr Schutzwesten, Notfallknöpfe und Sicherheitsstreifen. Zudem wurden zusätzliche Schulungen wie Deeskalationstrainings und psychologische Betreuung für das Personal ausgebaut. Bis 2026 fließen über 60 Millionen Euro in diese Maßnahmen.
Die Behörden ermitteln noch zu den genauen Umständen des Donnerstagsunfalls. Der verletzte Arbeiter befindet sich nach der Kollision weiterhin in ernstem Zustand. Die Zugausfälle führten zu Verspätungen mehrerer Verbindungen, mittlerweile ist die Strecke jedoch wieder freigegeben. Die Deutsche Bahn überprüft weiterhin ihre Sicherheitsprotokolle als Reaktion auf die jüngsten Vorfälle.






