29 April 2026, 18:28

Studentische Visionen verwandeln altes Gefängnis Rennelberg in lebendigen Stadtbezirk

Schwarz-weißer Architekturplan des Anemas-Gefängnisses, der detaillierte Aufteilung von Zimmern, Fluren, Fenstern und Türen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Studentische Visionen verwandeln altes Gefängnis Rennelberg in lebendigen Stadtbezirk

Studierende der Technischen Universität Braunschweig haben neue Entwürfe für die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisgeländes Rennelberg präsentiert. Ihre Vorschläge zeigen innovative Ideen, wie aus dem Areal ein lebendiger Stadtbezirk entstehen könnte. Die Konzepte sind noch bis zum 20. Mai im Rathaus zu sehen.

Die Stadt plant bereits seit Langem die Neugestaltung des Rennelberg-Geländes und seiner Umgebung. Im Dezember 2018 beschloss der Verwaltungsausschuss, einen Bebauungsplan für das Gebiet zu erstellen. Zwar bieten die studentischen Entwürfe eine Diskussionsgrundlage, doch mit Baumaßnahmen wird erst nach dem endgültigen Verkauf des Gefängnisareals begonnen.

Drei Projekte wurden prämiert. Franziska Heininger und Johannes Quirin erhielten den ersten Platz mit "Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umwandlung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg". Ihr Entwurf sieht einen kreativen Campus vor, der sich um einen zentralen Platz gruppiert.

Adriana Gens und Mareike Meier belegten mit "Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen" den zweiten Platz. Ihr Konzept zielt darauf ab, das ehemalige Gefängnisgelände zu öffnen und einen "Klimawald"-Park anzulegen. Sarah Suttner López und Robert Sievert sicherten sich den dritten Preis mit "Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern" – ihr Vorschlag umfasst eine neue Straße, einen Platz und eine Bezirksgalerie.

Bevor sich die Pläne konkretisieren, wird das alte Gefängnis noch einmal kurz als Festivalort genutzt. In diesem Sommer findet dort im Juni das Theaterformen-Festival statt.

Die studentischen Entwürfe bleiben vorerst theoretisch, da die Zukunft des Geländes vom laufenden Verkaufsprozess abhängt. Sobald dieser abgeschlossen ist, könnten die Ideen jedoch die Gestaltung eines neuen Stadtteils prägen. Die Ausstellung im Rathaus ist noch bis zum 20. Mai für Besucher geöffnet.

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