Von Stetten holt Direktmandat in Schwäbisch Hall-Hohenlohe mit klarer Mehrheit
Hans-Theo BaumVon Stetten holt Direktmandat in Schwäbisch Hall-Hohenlohe mit klarer Mehrheit
Christian Freiherr von Stetten hat bei der Bundestagswahl 2025 seinen Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe mit 36 Prozent der Stimmen erneut gewonnen. Seit 2002 vertritt er die Region im Bundestag. Sein Sieg gelang vor den Kandidaten von AfD und SPD.
Von Stetten entstammt einer politischen Familie: Sein Vater, Wolfgang von Stetten, war als CDU-Abgeordneter ebenfalls Mitglied des Bundestags. Der jüngere von Stetten ist Besitzer von Burg Stetten, einer historischen Festung im Hohenlohe-Kreis mit Wurzeln in der Stauferzeit.
Der gelernte Kaufmann und Betriebswirt vereint in seiner Laufbahn die Rollen des Unternehmers und Politikers. Im Parlament führt er den Wirtschaftsausschuss und leitet die Parlamentariergruppe Mittelstand, die größte Fraktionsgruppe innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Bekannt für seine eigenständige Haltung, gerät er immer wieder in Konflikt mit der Parteilinie. Während der Eurokrise stimmte er gegen die europäischen Rettungspakete für Griechenland. Nach der Bundestagswahl 2021 forderte er öffentlich den Rücktritt der gesamten CDU-Führung – als Reaktion auf das starke Abschneiden der SPD.
Auch zur Regierungsstabilität äußert er sich regelmäßig. Kürzlich sagte er einen vorzeitigen Bruch der Ära Merz voraus und erklärte, die Regierung werde keine volle Legislaturperiode durchhalten.
Von Stetten bleibt eine prägende Figur im wirtschaftsliberalen Flügel der CDU. Sein direkter Wahlkreiserfolg und seine Führungspositionen im Parlament festigen seinen Einfluss. Mit seinen klaren Positionen und der historischen Verbundenheit zu seiner Region prägt er weiterhin seine politische Karriere.






