22 March 2026, 14:28

Werder Bremen steht vor Coulibaly-Verkauf – doch die Probleme bleiben

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld, einige in der Hocke, mit einem Ball vor ihnen und einem Torpfosten rechts daneben, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

"Nicht wie geplant gelaufen": Fritz erklärt die Transferpolitik von Werder Bremen - Werder Bremen steht vor Coulibaly-Verkauf – doch die Probleme bleiben

Werder Bremen bereitet sich darauf vor, den 18-jährigen Verteidiger Karim Coulibaly im kommenden Sommer zu verkaufen – für eine Ablösesumme, die voraussichtlich im zweistelligen Millionenbereich liegen wird. Der linksfüßige Innenverteidiger hat durch seinen rasanten Aufstieg bereits das Interesse mehrerer Top-Klubs geweckt; konkrete Anfragen liegen bereits vor. Seine Leistungen haben seinen Marktwert deutlich gesteigert, sodass ein Wechsel im Sommer so gut wie sicher erscheint.

Doch die Probleme des Vereins beschränken sich nicht auf die Abwehr. Im Sturm kämpft Victor Boniface – einst als Star-Neuzugang gefeiert – mit Fitnessproblemen und fällt derzeit verletzungsbedingt aus. Die ursprüngliche Idee, ihn mit Keke Topp im Angriff zu rotieren, ließ sich nicht umsetzen, was Bremen nun mit einem Mangel an Alternativen zurücklässt.

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Hinzu kommen finanzielle Rückschläge: Werder hatte gehofft, Spieler wie Romano Schmid für hohe Summen zu verkaufen, musste sich stattdessen aber mit Leihgeschäften behelfen. Sportdirektor Clemens Fritz räumte Fehler in der Transferstrategie ein, verteidigte jedoch die grundsätzliche Ausrichtung des Kaders.

Die Kritik an der Vereinsführung wird immer lauter, insbesondere weil die Offensive weiterhin unbeständig agiert. Trotz der Vorwürfe betont Fritz, dass die langfristige Planung intakt bleibe.

Coulibalys erwarteter Abgang wird Bremen zwar einen deutlichen finanziellen Schub verschaffen, doch die offensiven Defizite müssen dringend behoben werden. Mit verletzten Leistungsträgern und verpassten Transferzielen steht der Klub vor einer schwierigen Rückrunde. Nun rückt in den Fokus, wie die möglichen Einnahmen aus dem Verkauf des Talents reinvestiert werden sollen.

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