14 April 2026, 10:25

Zwei Feuerwehren in Niedersachsen fusionieren wegen Personalmangels ab 2027

Feuerwehrleute in Uniform, die zusammenstehen und in einem Raum mit Rohren im Hintergrund während einer Übungseinheit sind.

Zwei Feuerwehren in Niedersachsen fusionieren wegen Personalmangels ab 2027

Zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen werden bald zu einer zusammengelegt

Der Gemeinderat der Samtgemeinde Grasleben hat beschlossen, die Wehrbereiche Rennau und Rottorf zu einer Einheit zu fusionieren. Die neue Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel soll ab dem 1. Januar 2027 ihren Dienst aufnehmen.

Hintergrund der Entscheidung sind Personalengpässe in beiden Standorten. Die aktuellen Mannschaftsstärken liegen unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestmaß, was die zuverlässige Einsatzbereitschaft gefährdet. Mit der Zusammenlegung soll der langfristige Brandschutz in der Region gesichert werden.

Für die Übergangsphase sind die Führungspositionen bereits vergeben: Christin Bilz, derzeit stellvertretende Wehrführerin in Ahmstorf, übernimmt als neue Wehrführerin die Leitung der fusionierten Feuerwehr und folgt damit auf Christian Fohlert. Nikolas Müller, bisheriger Stellvertreter in Rottorf, bleibt in dieser Funktion auch in der neuen Struktur erhalten.

Zudem hat der Gemeinderat Änderungen bei der Ausstattung beschlossen: Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) aus Rennau wird verkauft und durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt, das besser auf die Bedürfnisse der fusionierten Einheit abgestimmt ist.

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Die Zusammenlegung tritt in etwas mehr als zwei Jahren in Kraft. Durch die Bündelung der Ressourcen soll die neue Feuerwehr Hasenwinkel die Personalvorgaben erfüllen und die Einsatzfähigkeit aufrechterhalten. Der Verkauf des Löschfahrzeugs und die Besetzung der Führungspositionen markieren die ersten Schritte des Umstrukturierungsprozesses.

Quelle