31 March 2026, 14:41

Drogenkonsum in Europa: Cannabis bleibt Spitzenreiter, Kokain und Ketamin im Aufwind

Flasche mit Cannabis indica Extrakt auf einem Glastisch mit Etikett und Begleitbox, umgeben von Papieren mit Text im Hintergrund.

Drogenkonsum in Europa: Cannabis bleibt Spitzenreiter, Kokain und Ketamin im Aufwind

Eine neue Studie hat die aktuellen Trends beim Drogenkonsum in europäischen Städten offenbart. Der Bericht 2025 des Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) analysierte Abwasserproben aus Dutzenden Standorten. Dabei zeigte sich, dass der Cannabiskonsum weiterhin hoch bleibt – mit Genf an der Spitze –, während sich bei anderen Substanzen gemischte Entwicklungen abzeichnen.

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Die EBDD untersuchte Abwasser aus 82 Städten auf Amphetamin und aus 80 Städten auf Methamphetamin. Die Ergebnisse deuteten auf kaum Veränderungen beim Konsum dieser Stimulanzien in Europa hin. Gleichzeitig stiegen in vielen Regionen die Werte für Kokain und Ketamin, was auf eine zunehmende Verbreitung dieser Drogen hindeutet.

Der Cannabiskonsum blieb insgesamt stabil, doch einige Städte stachen hervor. Genf führte die Liste an, gefolgt von Orten in den Niederlanden, Deutschland und Slowenien. Berlin belegte den vierten Platz mit etwa 172 Milligramm THC-COOH pro 1.000 Einwohner täglich. Frankfurt landete auf Rang neun mit rund 150 Milligramm, während Mainz mit 130,6 Milligramm den 15. Platz erreichte.

Eine bemerkenswerte Veränderung war der Rückgang des MDMA-Konsums in ganz Europa. Trotz dieses Rückgangs blieb Cannabis die am häufigsten nachgewiesene Substanz in der Studie.

Die Ergebnisse unterstreichen den anhaltend hohen Cannabiskonsum in Städten wie Genf, Berlin und Frankfurt. Während MDMA an Bedeutung verliert, werden Kokain und Ketamin immer verbreiteter. Der Bericht liefert damit ein klares Bild der Drogenentwicklungen – mit sowohl stabilen als auch sich wandelnden Konsummustern.

Quelle