Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren
Harry JesselSchweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren
Zwei der besten Ski-Cross-Athleten der Schweiz, Romain Détraz und Jonas Lenherr, haben ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für das Schweizer Team, das seit 2010 keinen Weltmeistercup-Sieger mehr stellen konnte.
Romain Détraz, 32, blickt auf eine Karriere zurück, deren Höhepunkt ein unvergesslicher Heimsieg in Arosa 2016 war. Trotz vier Podestplatzierungen im Weltmeistercup wurde seine Laufbahn immer wieder durch chronische Rückenprobleme beeinträchtigt. Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina plant er den Wechsel in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees.
Jonas Lenherr, 37, bestritt 125 Weltmeistercup-Rennen, erreichte dabei zwölf Podestplatzierungen und feierte fünf Siege – sein letzter Triumph gelang ihm im Januar dieses Jahres in Nakiska. Der vierfache Weltmeisterschaftsteilnehmer war zudem bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang am Start.
Beide Sportler prägten den Schweizer Ski-Cross über Jahre hinweg durch ihr Können und ihre Führungsqualitäten. Mit ihrem Rücktritt hinterlassen sie eine Lücke im Team. Seit 2010 hat kein Schweizer Athlet mehr als Weltmeistercup-Sieger in dieser Disziplin Karriere beendet. Die Auswirkungen ihres Engagements werden spürbar sein, während das Team sich für künftige Wettbewerbe neu aufstellt.






