Wie KI-Chatbots Handwerksbetrieben neue Chancen eröffnen können
Kreszentia SchachtWie KI-Chatbots Handwerksbetrieben neue Chancen eröffnen können
KI-gestützte Chatbots entwickeln sich zu einem nützlichen Werkzeug für kleine Handwerksbetriebe. Michael Heitkötter, Experte für digitale Lösungen, ist überzeugt, dass solche Chatbots bald auf vielen Unternehmenswebsites zum Standard gehören könnten. Sein Argument: Sie helfen Kunden, schneller an Informationen zu gelangen, und könnten sogar neue Geschäftschancen eröffnen.
Die Gemeinhardt Service GmbH setzt bereits einen KI-Chatbot auf ihrer Website ein. Das System beantwortet häufige Kundenfragen sofort und präzise. Statt auf komplexe Programmierung zurückzugreifen, können Unternehmen mit externen Anbietern zusammenarbeiten, um den Chatbot einzurichten und zu trainieren.
Heitkötter rät, mit der externen Kommunikation zu beginnen. Ein Chatbot kann potenzielle Kunden, Bewerber und Auszubildende ansprechen und ihnen den Zugang zu schnellen Antworten erleichtern – was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie sich für das Unternehmen entscheiden.
In einer zweiten Phase lässt sich der Chatbot auch intern nutzen, etwa zur Unterstützung von Mitarbeitern und Auszubildenden. Er kann als zentraler Wissensspeicher fungieren und schnellen Zugriff auf Unternehmensinformationen bieten. Moderne KI-Chatbots greifen auf Daten der eigenen Website und Social-Media-Kanäle des Betriebs zurück, um stets aktuelle Antworten zu liefern.
Heitkötter hat fünf zentrale Leitlinien für Handwerksbetriebe formuliert, die KI-Chatbots einsetzen möchten. Zwar gibt es bereits Tools wie den Handwerksbot oder WerkPilot, doch wie viele kleine Handwerksbetriebe in Deutschland sie tatsächlich nutzen, ist unklar. Die Technologie wird zwar branchenübergreifend an Handwerker und Dienstleister beworben, doch eine Vorreiterrolle übernimmt bisher keine bestimmte Branche.
Der Trend zu KI-Chatbots bietet kleinen Handwerksbetrieben die Chance, die Kundeninteraktion zu verbessern. Auch Mitarbeiter und Auszubildende könnten von schnellerem Zugriff auf interne Informationen profitieren. Je mehr Unternehmen die Technologie erproben, desto stärker könnte sie künftig den Arbeitsalltag prägen.






