Dresden steht vor angespanntem Wochenende durch Neonazi-"Trauermarsch"
Dresden steht vor angespanntem Wochenende durch Neonazi-"Trauermarsch"
Dresden bereitet sich auf ein angespanntes Wochenende vor, während Tausende Neonazis für ihren jährlichen "Trauermarsch" am 13. Februar in die Stadt strömen wollen. Die Veranstaltung, die an den Jahrestag der Bombardierung Dresdens 1945 erinnert, steht seit Langem in der Kritik, weil sie Geschichte verfälsche und Deutschlands Rolle im Krieg verharmlose. Gegeninitiativen mobilisieren nun, um den rechtsextremen Aufmarsch zu blockieren und dessen Geschichtsbild zu widerlegen.
Der von Neonazis organisierte "Trauermarsch" hat sich zur größten rechtsextremen Kundgebung Europas entwickelt – im vergangenen Jahr nahmen rund 3.000 Personen teil. Kritiker werfen den Veranstaltern vor, das Gedenken an die Bombenopfer für geschichtsrevisionistische Zwecke zu instrumentalisieren und die Verbrechen des NS-Regimes zu relativieren.
Das Bündnis "Dresden Nazifrei" ruft unterdessen zu bundesweiten Protesten auf und erwartet mehrere Tausend Gegendemonstranten. Ihr Ziel: den Aufmarsch stören und verhindern, dass Neonazis wie 2023 das Stadtzentrum erreichen. Die Gruppe lehnt zudem die offiziellen Gedenkveranstaltungen der Stadt ab – diese liefen Gefahr, von Rechtsextremisten vereinnahmt zu werden, und müssten komplett abgesagt werden, so die Begründung.
Parallel organisiert die Stadt eigene Formate, darunter eine Menschenkette, um ein unverfälschtes Gedenken zu ermöglichen. Doch die Behörden stehen in der Kritik: "Dresden Nazifrei" wirft der Polizei vor, eine "massive Eskalation" zu planen. Schwere Absperrungen und der mögliche Einsatz von Wasserwerfern werden von den Organisatoren als unnötig aggressiv bewertet.
Die Auseinandersetzung zwischen Rechtsextremen und Gegendemonstranten wird Dresdens Straßen an diesem Wochenende in den Fokus rücken. Bei hohen Teilnehmerzahlen auf beiden Seiten ist die Lage angespannt – sowohl in puncto Sicherheit als auch im Umgang mit der historischen Erinnerung. Das Ergebnis könnte wegweisend sein für die künftige Handhabung solcher Konflikte.
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